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Am 17. Juli 2014 ist der Königliche Erlass, mit dem die Aufträge unter die Hilfeleistungs-zonen und die Einsatzeinheiten des Zivilschutzes verteilt werden, im Belgischen Staatsblatt erschienen. Er tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.
In der Welt der zivilen Sicherheit wird sich ab dem 01.01.2015 vieles verändern. Dazu gehört die Umwandlung der Direktion Material der Generaldirektion Zivile Sicherheit in eine "zentrale Auftragsstelle".
Jérôme Glorie, Generaldirektor Zivile Sicherheit: "In letzter Zeit sprechen einige Medien von einer Rückkehr zur Situation der Zwischenkriegszeit für den Fall, dass Einsatzeinheiten des Zivilschutzes wieder Bestandteil der Landesverteidigung werden. Als Generaldirektor der Zivilen Sicherheit habe ich hier meine Bedenken."
Auch in diesem Sommer hat das Fachzentrum für zivile Sicherheit eine "Summer Class" (Sommerakademie) für Offiziere mitorganisiert. 24 begeisterte Offiziere aus den beiden Landesteilen haben an dieser fünftägigen Ausbildung im provinzialen Ausbildungszentrum von Lüttich teilgenommen. Dimi Vercammen, Offizier der Hilfeleistungszone Flämisch-Brabant West, war einer von ihnen.
Seit dem 4. August 2014 geht die Leitstellentechnologie des 112/100-Zentrums Westflandern bei der Berechnung der zu alarmierenden schnellstmöglichen angemessenen Hilfe von Free-Flow-Geschwindigkeiten aus. Hierbei handelt es sich um Durchschnittsgeschwindigkeiten, die gefahren werden, wenn kein oder sehr wenig Verkehr vorhanden ist. Die Free-Flow-Geschwindigkeiten geben noch besser die tatsächliche Situation für die Rettungsdienste wieder.
Helikopter Defensie
Mit Stolz gibt die Generaldirektion Zivile Sicherheit diese Woche bekannt, dass sie mit dem Ministerium der Landesverteidigung ein Protokoll über die Luftunterstützung beim Löschen von Wald- und Flächenbränden geschlossen hat.
Am 20. September 2014 organisiert die Generaldirektion Zivile Sicherheit (Föderaler Öffentlicher Dienst Inneres) die erste Ausgabe der Belgian Fire Games. Etwa 40 Teams aus den 34 Hilfeleistungszonen, die 6 Einsatzeinheiten des Zivilschutzes und die Abteilung Brandbekämpfung der Landesverteidigung treten an diesem Tag in 6 Prüfungen gegeneinander an.
Brandweerteam op boot
Auf dem Deck einer ausgelaufenen Fähre bricht in einem Auto Feuer aus. Der Kapitän des Schiffes fordert Hilfe an. Ein MIRG-Team (Maritime Incident Response Group) aus 2 mal 6 Feuerwehrleuten fliegt in aller Eile mit einem Hubschrauber zum Schiff, um dem Kapitän bei der Bekämpfung des Brands zu helfen.
Drohne Zivilschut
Letzte Woche ist der Einheit des Zivilschutzes von Brasschaat eine Drohne - auch unbemanntes Flugfahrzeug genannt - geliefert worden. Diese Drohne soll bei Einsätzen benutzt werden, um einen besseren Überblick über den Zwischenfall zu erhalten, Messungen vorzunehmen und den Krisenzentren Live-Bilder zu übermitteln. Dank deutlicher Bilder und Messungen kann ein Kommandant besser einschätzen, welche Vorgehensweise die sicherste und angemessenste für den Einsatz ist. Nach einer mehrmonatigen Testphase soll die Drohne gegen Ende des Jahres bei Katastrophen eingesetzt werden können. Ab diesem Zeitpunkt wird die Drohne von der Einsatzeinheit von Crisnée aus zum Einsatz kommen.
Seit April 2014 befasst sich die ETE-Arbeitsgruppe (Education, Training, Exercise) mit der Reform der Ausbildungen der Feuerwehren. Der erste Schritt im Rahmen dieses Projekts ist die Ausarbeitung von Funktionsbeschreibungen, eines Lexikons der Kompetenzen und eines Kompetenzleitfadens. Diese sollen im September abgeschlossen sein.

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